Auf der Suche nach Kiebitzeiern

Lange ist es her, dass ich das letzte Mal Schachbrettblumen (Fritillaria meleagris), auch Kiebitzei genannt, in der freien Natur gesehen habe. Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Exkursion vor rund zwanzig Jahren, die wir mit dem NABU nach Bayern in das Sinntal unternommen haben. Dort in den Feuchtwiesen gab es nicht nur viele Schachbrettblumen, ich sah auch die erste wildwachsende Orchidee meines Lebens: ein Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis). In den Jahren danach beschäftigte ich mich mit zahlreichen anderen Dingen, so dass ich erst in diesem Jahr dazu kam, mir wieder einen Tag für diese seltene und besonders auffallende Pflanzenart Zeit zu nehmen. Es zog mich zu dem sehr bekannten Schachbrettblumenvorkommen bei der im westlichen Brandenburg gelegenen Stadt Ziesar. Auf einer kleinen, gar nicht so leicht zu entdeckenden Wiese inmitten der Ackerlandschaft, blühen in guten Jahren einige tausend Exemplare, von denen einige sehr gute Motive boten.

 

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